rs-hirschaid.de Schulleben Schüleraustausch Slowenien
     
Inhaltsübersicht:
 
  1. Informationen zum Schüleraustausch mit Slowenien
  2. "Reisebericht" 2009
 
 
 
Informationen zum Schüleraustasch mit Slowenien
 
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Der Schüleraustausch mit Ivancna Gorica, Slowenien
     
Seit April 2003 besteht eine Gemeindepartnerschaft zwischen Ivancna Gorica und der Marktgemeinde Hirschaid. Bei der Unterzeichnung war auch der damalige Schulleiter der RSH , RSK Herr Gerhard Allert, aktiv. In den Folgejahren hat der ehemalige RSK Herr Hendryk Heckl den Schüleraustausch betrieben. Im Frühjahr fuhren unser Schüler nach Ivancna Gorica und im Herbst kamen unsere slowe-nischen Gastschüler. Von Anfang an wurde darauf geachtet, dass die jungen Menschen sich gegenseitig beherbergen, um hautnahe Erfahrungen mit dem je-weiligen Lebensalltag des Partnerschülers zu machen. Auf diesem Weg erfuhren unsere Schüler gegenseitige Toleranz, Familienzugehörigkeit, gemeinsame Werte und Interessen.
Seit dem Weggang von Herrn Heckl im August 2006, habe ich diese Aufgabe gerne übernommen. Gemeinsam mit meinen slowenischen - allen voran Herrn Igor Rajner - und Hirschaider Kollegen, vor allem Frau Störchle-Pook und Herr Aumüller, haben wir unseren Austausch auf neue Beine gestellt, indem wir das von der EU gespon-
serte Programm „Jugend für Europa“ genutzt haben, um einerseits finanziell unabhängig zu sein. Denn die EU hat die zwei Austauschbesuche im Jahr 2007 mit jeweils ca. 9 000€ unterstützt. Andererseits wollten wir aus der bislang eher touristischen Veranstaltung einen päda-
gogischen Beitrag zur Werteerziehung und Völkerver-
ständigung leisten. Deshalb standen nun die Begeg-
nungen unter verschiedenen Themen: Im Frühjahr 2007 hieß es „Freiheit ist unsere Verantwortung“. Jeweils 20 Schüler pro Schule im Alter zwischen 13 und 19 haben an diesem Austausch teilgenommen.
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Die Schüler fertigten in gemischten Arbeitsgruppen Plakate an, die sie dann dem ganzen Plenum vorstell-ten. Im vergangenen Herbst stand der Besuch in Hir-schaid unter dem Motto „Verschiedenheiten verbinden und vereinigen uns in Europa“. Darüber wurden verschiedene Workshops angeboten z.B. in Kunst wurden Himmelsstangen zu „Freundschaftsstangen“ gestaltet.
Eine andere gemischt kulturelle Gruppe hat Lieder in Deutsch, Slowenisch und Englisch eingeübt. Die Ergebnisse wurden nicht nur innerhalb der Schule präsentiert, denn bei einem Besuch beim Bürgermeister konnten wir ihm die beeindruckenden Resultate vorführen (siehe dazu die CD-ROM). Dennoch blieb noch genug Zeit um eine zweitägige Exkursion ins Coburger Land zu unternehmen, wobei die gastgebenden Schüler auch gleichzeitig als „Fremdenführer“ fungierten (siehe dazu Beitrag von teilnehmenden Schülern für den Jahresbericht).

Nachdem wir die Spielräume des oben genannten Programms „Jugend für Europa“ ausgeschöpft hatten, haben wir für die Jahre 2008 – 2010 einen Antrag über das COMENIUS-Bildungsprogramm (für lebenslanges Lernen) gestellt.
Unser neues Thema lautet:
DIE BLÜTEN DER ZUKUNFT SIND IM SAMEN DER GEGEWART – Jugendkreativität in Zeiten des interkulturellen Dialogs, wobei die Problematik der Gegenwart vorgestellt und analysiert wird.
Dabei geht es darum, dass sich die Schüler mit Rassismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen. Dieses Projekt soll vor allem über die Schiene der Informationstechnologie erarbeitet werden. Es werden jeweils ca. 15 Schüler pro Schule in diese Arbeit einbezogen. Allerdings brauchen wir zunächst das Okay vom ISB.

Hirschaid, 07.03.2008                                                Klaudia Gruber, RSKin

   
 
"Reisebericht" 2009
 
Mittwoch, 25. März. Es ist Viertel vor 7, Frau Gruber, Frau Störchle - Pook, Herr Aumüller und 18 Schüler stehen vor der Schule und warten auf den Bus nach Slowenien. Dann endlich war er da, und nachdem alle das Gepäck eingeladen hatten, ging es los, und nach 8 Stunden Fahrt, endlosem  
Gesang und drei Pausen kamen wir in Ivančna Gorica an. Dort wurden wir sehr herzlich von den Gastschülern und ihren Eltern empfangen, mit denen es dann gleich in die Aula der Mittelschule zu einem Empfang und einer Brotzeit ging. Da wir alle sehr von der langen Busfahrt geschafft waren, fuhren wir darauf gleich zu den Gastfamilien nach Hause, die alle im Umkreis von ca. 20 Minuten lebten.

  Der nächste Morgen begann um 8 Uhr in der Aula der Schule, da für diesen Tag zuerst ein Projekt zum Thema „Globale Probleme“ auf dem Plan stand. Also wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, in denen wir Plakate zu verschiedenen Gebieten bearbeiteten. Um 12 Uhr gab es dann erst einmal Mittagessen in der

Kantine, in der danach auch die Brote und Getränke für unseren Ausflug nach Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens, ausgeteilt wurden. Also machten wir uns auf den Weg zum Bus, der uns und die Gastschüler in die Innenstadt von Ljubljana brachten. Dort angekommen machten wir eine Führung durch die Stadt, die die slowenischen Schüler vorbereitet hatten. Als wir in der Fußgängerzone ankamen, war die Führung zu Ende, und wir hatten ein wenig Freizeit um uns etwas in der Stadt umzusehen und ein bisschen zu bummeln.
Am Freitag versammelten wir uns gegen 7: 45 Uhr an der Schule. Wir machten uns auf den Weg zu einer dreistündigen Wanderung durch die Natur. Als wir am frühen Nachmittag erschöpft an der Schule ankamen, wurden wir von der Schulkantine versorgt. Nachdem wir etwas Freizeit hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Ivančna Gorica um dort den Bürgermeister zu treffen, der uns herzlich in Empfang nahm. Anschließend präsentierten wir unser Projekt vom Donnerstag den Eltern und Professoren in der Schule. Darauf verabschiedete sich der Schulleiter, mit einem kleinen Programm (Chor und Tanzeinlagen) von uns.
Am Samstag fuhren wir nicht wie geplant an die Burg von Bled, sondern wir fuhren mit dem Bus nach Lipiča um uns dort das Gestüt der Lipicaner anzuschauen. Anschließend fuhren wir weiter ans Meer nach Piran; dort aßen wir zu Mittag, danach hatten wir etwas Freizeit in der Stadt. Gleich darauf brachte uns der Bus nach Portorož um uns das Meer anzusehen, auch dort hatten wir wieder etwas Freizeit. Am Ende des Tages fuhren wir alle zurück zur Schule.
Am Sonntag hieß es schon wieder Abschied zu nehmen. Um 7: 30 Uhr versammelten wir uns mit gepackten Koffern auf den Schulparkplatz, bedankten uns herzlich bei den Gastgebenden Eltern und Schülern und traten dann die Heimreise an.


Christina Stein, 8b
Lena Burkard, 8e