rs-hirschaid.de Schulprofil Unterricht Projekte
 
Projekte an der Staatlichen Realschule Hirschaid
 
Inhaltsübersicht:
 
Schuljahr 2008 / 2009
  1. Besuch des Dachauer KZs c
  2. „My Way, Fair Play“ oder „Gemeinsam gegen Gewalt“ c
  3. „Unsere Schule soll schöner werden“ c
  4. „Kaufleute, Handwerksmeister und Kirche“ c
  5. Fastenaktion c
  6. Brose Baskets-Spieler zu Gast bei der 8b c
  7. "Mittelalterliche Schreibwerkstatt" der Klasse 7a c
  8. Lesewettbewerb 2009 (19.01.2009) c
  9. Präventionskampagne zur Unfall- und Schadensvermeidung
    im Bahnverkehr (18.12.2008) c
  10. Berufsorientierungswoche der 9. Klassen (10.-14.11.2008) c
  11. Verkehrserziehungstage der 5. Klassen b
  12. Besuch bei der FFW Hirschaid a
Schuljahr 2007 / 2008
  1. Schüler blicken hinter Kulissen (Brose-Baskets, Partnerschule)
  2. Die Sieger kommen aus Hirschaid (Video-Wettbewerb, 9d)
 
Besuch des Dachauer KZs
 

Am Dienstag, den 19.05.09, um 8:00 Uhr, trafen sich die Klassen 9b/9a mit Frau Gruber und Herrn Reißig, zu einer gemeinsamen Studienfahrt in das Konzentrationslager Dachau. Nach zweieinhalbstündiger Busfahrt erreichten wir das Dachauer Konzentrationslager.
Als erstes sahen wir einen Film, der uns über die Entstehung und vor allem über die erschreckende Nutzung des Kzs informierte. Nach dieser grausamen Erkenntnis durften wir uns 20 Minuten im neu gestalteten Museum aufhalten. Danach warteten wir auf unseren Begleiter, währenddessen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Klasse 9b ging mit Herrn Reißig, Klasse 9a mit Frau Gruber auf Erkundungstour. Nun machten sich die Gruppen zu einem zweistündigen Rundgang auf und wurden über die einzelnen Gebäude des KZs und ihrer Nutzung informiert. Insbesondere die lebendige und anschauliche Erzählung von Herrn Ruhland ließ die damaligen Zustände gut mitfühlen. Beeindruckend waren auch die zuletzt besuchten Stationen: die Gaskammer und das Krematorium. Denn nach den Erkenntnissen aus der neuesten Forschung war die Gaskammer sehr wohl in Betrieb. Zuletzt bedankten wir uns bei den jeweiligen Begleitern und machten uns auf den Heimweg.
Als wir am Abend um 17:00 Uhr ankamen, waren alle beeindruckt von dieser Studienfahrt und machten sich auf den Heimweg.

Jannick Wicht, 9b
Fuensanta Weber, 9b

 
„My Way, Fair Play“ oder „Gemeinsam gegen Gewalt“
 
Am 15. Mai 2009 kamen zwei Polizisten, Uwe und Gerhard, und eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, Claudia, zu uns in die Klasse 8c der Staatlichen Realschule Hirschaid um die Schüler über das Thema „Gewalt“ zu informieren und vor allem mit ihnen gemeinsam zu diskutieren. Ziel des Projektes ist es die Gewalt an der Realschule zu verringern oder auch ganz zu verhindern.
 
Als erstes gruppierten sich alle Anwesenden in einem großen Stuhlkreis zusammen. Die Polizisten und die Sozialarbeiterin stellten sich vor und berichteten von ihrer Arbeit und ihrem privaten Leben. Danach sollte sich jeder Schüler/in ein Namensschild machen. In die Mitte des Kreises wurde ein Plakat gelegt. Der Schüler, der den „Sprechball“, einen Basketball mit der Aufschrift „My Way, Fair Play“, in der Hand hatte, durfte kurz seine Meinung zum präsentierten Plakat äußern. Das Plakat zeigte einen Kreis von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Alter, die sich alle an der Hand hielten. Anhand von Spielen vermittelten die Polizisten wie wichtig eine (Klassen-) Gemeinschaft ist. Zu diesem Thema wurden spielerisch verschiedene Übungen durchgeführt. So gab es ein „Knotenspiel“ oder auch ein „Titanic-Spiel“, bei dem es darauf ankam, seinen eigenen Stuhl mit möglichst vielen anderen Schülern zu teilen, sich zu helfen und miteinander zu reden.  
     
  Als nächstes verdeutlichten die Polizisten durch Spiele die Opfer- und Täterrolle. Wir haben dabei gelernt, dass es wichtig ist, dass man laut und deutlich „NEIN“ sagen können muss. Anschließend teilten die Polizisten an jeden von uns Zettel mit Handlungen uns, die mit Gewalt zu tun hatten. Diese sollten auf einer Gewaltskale von o- 100 (o=keine Gewalt, 100= starke Gewalt) eingeordnet werden.
     
Dabei stellten alle An-
wesenden fest, dass jeder seine eigene Vorstellung davon hat, was Gewalt bedeutet.
Zwischendurch wurden immer wieder verschie-
dene Fragen der Schüler/innen von den Polizisten und der Sozialarbeiterin beant-
wortet. Außerdem wurde das Jugend-
schutzgesetz näher erläutert und auch einige Straftaten mit deren gesetzlichen Folgen wurden exem-
plarisch besprochen.
 
Am Ende kamen die Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Potzel, und den Beamten zu dem Ergebnis, dass es zwei Arten von Gewalt gibt. Man unterscheidet die körperliche Gewalt, dazu zählt zum Beispiel Körperverletzung, Totschlag oder Vergewaltigung und es gibt die seelische Gewalt, wozu man zum Beispiel Mobbing, Erpressung oder Beleidigung zählt. Diese Gewalt ist für Außenstehende nicht sichtbar, ist aber nicht minder schlimm als die körperliche Gewalt.

Fazit: Es war wirklich ein sehr interessanter und informativer Schultag, bei dem wir viel gelernt und auch das eine oder andere für uns mitgenommen haben. Wir sind gegen Gewalt!
Vielen Dank an Claudia, Uwe, Gerhard, Frau Potzel und an unsere Schulleitung.
(Geschrieben von Lisa Büttel, Ramona Franke, Anna- Maria Menzel aus der Klasse 8c)
 
„Unsere Schule soll schöner werden“    
Ein Projekt im Rahmen des Kunstunterrichts der Klasse 5b
 
Unsere Schule befindet sich nun schon eine lange Zeit in der Umbau und Renovierungsphase. Langsam weichen die Bauplanen, die Staub- und Schmutzschicht wurde schon fast überall beseitigt und das Gebäude ist auf dem besten Weg wirklich schön zu werden.

Auch die Schüler dürfen und wollen ihren kreativen Beitrag zu einer freundlichen und vor allem schülergerechten Gestaltung leisten, die auf die Bedürfnisse der Heranwachsenden abgestimmt ist. So wird auch der Außenbereich der Realschule entsprechend umgestaltet werden.

Die Klasse 5b beschäftigte sich im Rahmen des Kunstunterrichts zusammen mit Frau Potzel, der Kunstlehrerin, mit der Planung für eine Sitzbank im Pausenhof. Zunächst fand eine Ortsbegehung statt. Die Schüler konnten sich einen ersten Eindruck über die Platzierung der Sitzgelegenheit verschaffen. Darauf sammelten sie ihre Ideen zur Formgebung und fertigten Skizzen zur Verdeutlichung an. Bei der gemeinsamen Betrachtung und Besprechung der ersten Entwürfe wurde schnell deutlich, dass sich die Schüler eine geschwungene, bunte und leicht verspielte Lösung wünschten. Es dauerte nicht lange und die Namen Hundertwasser und Gaudi kamen ins Spiel.
 
   

 
   
Erste Skizzen  

(Sitzbänke von oben betrachtet)
 
Entwurf von Fabian Behr

 
Entwurf von Talia Kammler
       Entwurf von Franziska Siegmund


           Entwurf von Laura Weber

Angeregt durch die organische Form der Architektur bei den genannten Künstlern, startete dann die nächste Phase der Projektarbeit. Die Schüler fanden sich in Kleingruppen zusammen und wählten je einen geeigneten Entwurf aus, um diesen zusammen im Team in die Form eines Modells aus Pappmache zu bringen.
In dieser erweiterten Phase nahm auch das Anspruchsniveau zu, denn es mussten die Skizzen auf dem Papier in die dreidimensionale Ebene transferiert werden. Aus Pappe, Papier und Kleister entstanden in Detailarbeit beeindruckende Modelle, welche die Schüler bei einer kleinen Projektpräsentation vor Herrn Lamprecht vorstellen durften.
 
 
Projektpräsentation





        

Die Klasse hat sich mit viel Freude und Einsatzbereitschaft dieser kreativen Arbeit gestellt und hat eine tolle Auswahl unterschiedlicher Möglichkeiten für eine wirklich schöne Sitzbank erarbeitet.
Wir dürfen natürlich gespannt sein, welcher Entwurf ausgeführt werden kann. Hoffentlich wird unser Schulhof wirklich bald ganz bunt und gemütlich!

Projektleiterin: Tanja Potzel
 
Projekt „Kaufleute, Handwerksmeister und Kirche“
 
     
Am 06.05.09 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c im Rahmen eines Geschichtsprojektes mit dem Thema „Kaufleute, Handwerksmeister und Kirche“ eine Exkursion in der Bamberger Altstadt, um die behandelten Unterrichtsinhalte zum Thema „Alltag im Mittelalter“ regionalgeschichtlich zu vertiefen und zu veranschaulichen.

Unter der Führung von Dr. Jost Lohmann wurde zunächst am Alten Rathaus die Bedeutung der Regnitz für einzelne Handwerksberufe und die Stadtentwicklung erläutert. Im Anschluss daran erfuhren die Schülerinnen und Schüler etwas über die Kleiderherstellung und Kleiderordnung im mittelalterlichen Bamberg, wobei zwei Schüler die „modischen“ Kopfbedeckungen vorführten.
 
 
 
Am Pfahlplätzchen berichtete Dr. Lohmann über die Judenverfol-
gung und Hexenver-bren nungen, einem erschreckenden Kapitel der Bamberger Geschichte. Später bekamen die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Feuersteinen und Feuerschlägern Herrn Lohmann nachzueifern, der demonstrierte, wie „einfach“ das Feuermachen im Mittelalter war.
 
Auf dem Domplatz wurden die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des Bamberger Doms erläutert und bei einer Domführung weiter vertieft.
Den Abschluss der etwa zweistündigen Exkursion bildet der Besuch der alten Hofhaltung, wo die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise „mittelalterlicher“ Bohrer selbstständig ausprobieren konnten.
Wir bedanken uns bei Dr. Jost Lohmann für die anschauliche und interessant
 
gestaltete Führung, die, auch aufgrund der Mithilfe von Bollerwagen „Herbert“, welcher viele tolle Anschauungsobjekte bereit hielt,ein voller Erfolg war und den Schülerinnen und Schülern einen abwechslungsreichen Einblick in die Geschichte unserer Region ermöglichte. Weiterhin gilt unser Dank dem Kultur- und Schulservice Bamberg, der dieses Projekt finanziell unterstützte.
(Projektleiter: Christian Rhein)
1
 
Landessieg für Leonie Kleinschmidt (5a)
 
5

Nachdem die Schülerin Leonie Kleinschmidt aus der Klasse 5a unsere Schule bereits beim regionalen Lesewettbewerb in Bamberg vertreten hat, konnte sie nun auch einen Landessieg beim 56. Europäischen Wettbewerb erringen. Bei der Ehrung der Sieger aus Oberfranken in Bindlach am 27.05.2009 wurde Leonie für ihr selbst verfasstes und aufwendig gestaltetes Tagebuch in Form einer Fantasieerzählung zum Thema „Europäische Raumfahrt“ mit einer Landessiegerurkunde ausgezeichnet. Hierzu möchten wir herzlich gratulieren und ihr weiterhin viel Erfolg wünschen.

Christian Rhein

 
 
 
Fastenaktion
 
 

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

auch in diesem Jahr möchten wir an unserer Schule eine Fastenaktion durch-
führen. Die Firma Gramss aus Bamberg spendiert uns dazu Brötchen, die von der Klase 8A belegt und am Donnerstag, 02.04.09, in der ersten und zweiten Pause verkauft werden (Preis: 1€ pro Brötchen). Von der Metzgerei Möhrlein aus Strullendorf bekommen wir den Wurstbelag dafür. Die Klassen 6A und 7B backen und verkaufen Kuchen ebenfalls für 1€ pro Stück.

Wir bitten darum, uns an diesem Tag durch den Kauf dieser Produkte zu unter-stützen.

Der Erlös dieser Aktion kommt Schwester Veronica Petri zu, die verwaisten Kindern in Tansania (Ostafrika) hilft, menschenwürdiger zu leben.

Vielen Dank schon jetzt für eure/Ihre Mithilfe!
Fachschaft Religion

 
 
 
 
Brose Baskets-Spieler zu Gast bei der 8b
Am 20.02.09 besuchten mit John Goldsberry und Dominik Schneider zwei Spieler aus dem aktuellen Profikader der Brose Baskets den Deutschunterricht der Klasse 8b, um im Rahmen eines Teamreferats weiterführende Fragen zu den Brose Baskets und zum Thema Basketball zu beantworten. Natürlich konnten bei dieser Gelegenheit auch Autogramme „ergattert“ werden und es ergab sich die Möglichkeit private Fragen an die Spieler zu stellen, die diese auch bereitwillig beantworteten.
Für diese Überraschung und die tolle Abwechslung vom Unterrichtsalltag möchten sich die ganze Klasse 8b und ihr Deutschlehrer Herr Rhein bei den Spielern, dem Management der Brose Baskets Bamberg und nicht zuletzt bei Fr. Biesenecker bedanken, die diesen Besuch vermitteln konnte.
 
 
 
 
 
"Mittelalterliche Schreibwerkstatt" der Klasse 7a
 
Im Zeitraum vom 29.01. – 09.02.09 wurde im Rahmen von neun Unterrichtsstunden in der Klasse 7a ein handlungsorientiertes Geschichtsprojekt zum Thema „Mittelalterliche Schreibwerkstatt“ durchgeführt. Hierbei hatten die Schüler die Möglichkeit, Einblicke in die Herstellung und Benutzung früh- bis spätmittelalterlicher Beschreibstoffe, Farben und Tinten, sowie den aufwendigen Schreibprozess zu gewinnen.
Den Auftakt zu diesem Projekt bildeten die Herstellung von selbstgeschöpftem Papier und die Produktion von Rußtinte nach einem überlieferten Rezept.
 
 
 
Nach dem Trocknen der Papierbögen schloss sich der aufwendige Schreibprozess an, der mithilfe eigens hergestellter natürlicher Pigmentfarben und der Rußtinte erfolgte.
 
 
 
Zudem hatten die Schüler die Möglichkeit auf verschiedenen mittelalterlichen Beschreibstoffen wie Papyrus, Pergament, Papier und Wachstafeln zu schreiben, um die jeweiligen Vor- und Nachteile zu untersuchen.
 
 
Nach Abschluss der Schreibtätigkeiten wurden die Handschriften noch gesiegelt, um den „historischen Look“ abzurunden.
 
 
Abschließend danken die Klasse 7a und Hr. Rhein (Lehrkraft im Fach Geschichte) den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatsbibliothek Bamberg für die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und Anschauungsobjekten.
 
 
Weitere Bilder befinden sich in der Mediathek
 
 
LESEWETTBEWERB 2009 – Annalena und Leonie siegen beim Lesewettbewerb der 5. Klassen

Am 12. Januar 2009 fand der Lesewettbewerb der Staatlichen Realschule Hirschaid statt.
Bereits im Herbst waren die Lehrkräfte der 5. Jahrgangsstufe aufgerufen worden, innerhalb ihrer Klassen die zwei besten Vorleserinnen und Vorleser herauszufinden. Für diese Klassenbesten aus der 5a, der 5b, der 5c, der 5d und der 5e hieß es dann, ihre Lesefertigkeit vor einer Jury unter Beweis zu stellen.
Bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine circa 3- bis 5-minütige Textstelle aus einem Buch ihrer Wahl vortragen durften, galt es, das Buch und seinen Autor in eigenen freien Worten kurz vorzustellen und die Zuhörer zu der Textstelle hinzuführen. Anschließend mussten sie einen unbekannten Text vorlesen.
Wir, die Jury, bestehend aus zwei Deutschlehrkräften und zwei Müttern, hörten gut zu und überlegten uns: Liest er/sie flüssig und sicher? Das heißt: Ist die Aussprache deutlich? Setzt er/sie seine Stimme ein? Ist das Lesetempo angemessen? Betont er/sie sinngemäß?
Am Ende des Vormittags standen dann die beiden Siegerinnen fest:

    1. Annalena Hornung, Klasse 5b
       Sie las aus dem Buch „Das Oma-Projekt“ von Sabine Neuffer.
    2. Leonie Kleinschmidt, Klasse 5a
       Sie trug aus dem Buch „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen        Kinder“ von Klaudia Frieser vor.

Mit Erfolg nahmen teil:
Anne Schreiner, 5a
Jasmin Hahn, 5b
Mario Mohl, 5c
Verena Dietz, 5c
Susan Reipschläger, 5d
Daniel Zeh, 5d
Johannes Kupfer, 5e
Max Georgi, 5e

Annalena und Leonie werden unsere Schule beim regionalen Lesewettbewerb vertreten, an dem verschiedene oberfränkische Schulen teilnehmen werden.

Nachdem drei unserer fünf 5. Klassen derzeit an der Volksschule Sassanfahrt „zu Hause“ sind, werden wir wahrscheinlich zwei getrennte Ehrungen vornehmen müssen. Da ihr, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deswegen auf den donnernden Applaus aller Fünftklässler verzichten müsst, möchten wir euch zumindest auf unserer Homepage die gebührende Anerkennung zuteil werden lassen.
Wie in den Vorjahren auch dürfen wir den drei Bestplatzierten Büchergutscheine überreichen. Neben ihren Urkunden werden alle Mädchen und Buben auch ein kleines Geschenk erhalten. Worum es sich dabei handelt, wird hier noch nicht verraten…
An dieser Stelle möchten wir uns beim Elternbeirat unserer Schule bedanken, der uns wieder mit einer Geldspende für die Geschenke unterstützen wird.
Abschließend vielen herzlichen Dank auch an die Jurymitglieder Frau Scherer
und Frau Wagner.

Britta Braunersreuther und Anja Rottmann-Krämer

 
Präventionskampagne zur Unfall- und Schadensvermeidung im Bahnverkehr
 
,         
 
DB-Projekt "Prävention an Schulen": Infoveranstaltungen für die 8. Klassen
Weil der Deutschen Bundesbahn jährlich durch Sachbeschädigungen Schäden von über 50 Millionen Euro entstehen und es nach wie vor immer noch zu viele Unfalle im gesamten Bundesgebiet gibt, hat sich die DB Sicherheit GmbH - das Sicher-
heitsunternehmen der Deutschen Bahn AG - dazu entschlossen das o.g. Projekt, das erst seit Sept. 2008 an bayerischen Schulen läuft, ins Leben zu rufen.
Diese Woche (Mitte Dez.) fand nunmehr diese Veranstaltung für unsere 8. Klassen an der Realschule statt. Bezüglich genannter Problematik sollen speziell Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren gezielt angesprochen werden.
Eigens dazu war Herr Schreyer als Sicherheitsbevollmächtigter im Regionalbereich Süd der DB, natürlich mit der Bahn, angereist und ging in der zweistündigen Veranstaltung, die klassenweise durchgeführt wurde,
auf folgende Themenbereiche näher ein:

- Gefahren des Bahnbetriebs
- Verhalten auf Bahnhöfen
- Graffiti, Scratching und Vandalismus
- rechtliche Folgen von Sachbeschädigungen
     
 

Aktuelle Bilder der täglichen Zerstörungswut an Zügen und Automaten und Fotos von Bahnhöfen, u.a. auch des Hirschaider Bahnhofs, der übrigens 2009 umgebaut und somit S-Bahn-tauglich gemacht wird, gehörten zur Unterweisung und Veranschaulichung des Ganzen genauso wie ein Kurzfilm, der auf die oft unterschätzten Gefahren, die von Zügen ausgehen,hinweisen sollte.
Ziel der Unterrichtung durch Herrn Schreyer ist es auf eine Verminderung von Schülerunfällen im Bahnverkehr und eine Verringerung von Sachschäden auf dem Bahngebiet bzw. in Eisenbahnfahrzeugen hinzuwirken und im Interesse aller Beteiligten spürbare Verbesserungen zu erreichen.

Vor allem der letzte Punkt seiner Ausführungen, und zwar die rechtlichen Folgen von Sachbeschädigungen (Unterscheidung Strafrecht - Zivilrecht), dürfte bei etlichen Schülern auf Gehör gestoßen sein, da vielen anscheinend nicht bewusst ist, dass von den immerhin 45000 Fällen von Graffiti und Vandalismus im Jahr doch etliche von der DB aufklärt werden und oftmals die Eltern zur Schadensbegleichung, was in die Tausende gehen kann, herangezogen werden.
 
Beispiele von Graffiti und Vandalismus - Was kostet was?

- Ein illegales "tag"; Kosten für den Sprayer: 180 Euro
- Ein illegales "piece" an einer Fassade; Kosten für den Sprayer: 1400 Euro
- Ein "scratching" an einem Zugfenster; Kosten für den Verursacher: 1300 Euro
- Ein "piece" auf einem Zug; Kosten für den Sprayer: 10400 Euro u.a.
 
Berufsorientierungswoche 10. bis 14.11.2008
 
         
 
Wie jedes Jahr, so fand auch heuer wieder unsere umfassend informierende Projektwoche zur Berufsorientierung unserer Neuntklässler statt.
Dank der aufwändigen und minutiös vorbereiteten Organisation verlief diese Woche für alle Beteiligten reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit.
Ziel ist es immer, den Schüler die beste Vorbereitung auf die Bewerbungssituationen an die Hand zu geben.
 
        

So konnten die Schüler ihren Lebenslauf im Fach Deutsch bearbeiten und eine korrigierte Fassung in Informationstechnologie am PC bearbeiten und ausdrucken.
Referenten aus der Wirtschaft erarbeiteten mit den Schülern, was für ein Vorstellungsgespräch zu beachten ist. Anhand von gespielten Szenen konnten die Schüler Verbesserungsvorschläge erarbeiten. Auch eine spezielle Form des Vorstellungsgesprächs, das Assessment-Center, wurde durchgespielt und besprochen.

        
 
Unser herzlicher Dank gilt den beteiligten Referenten, Frau Wolff/AOK, Frau Jäger/AOK, unserem Elternbeirat Herrn Steinfelder/Siemens und Herrn Homann/Neubert


 
Weitere Bilder sind in der Mediathek zu finden.  
Weitere Informationen zur Planung, Durchführung und Evaluation
 
 
Verkehrserziehungstage der 5. Klassen
 
Im Toten Winkel verschwunden

Von sechs getöteten Radfahrern, die von einem LKW erfasst wurden, befanden sich vier im Toten Winkel des nach rechts abbiegenden LKWs.
Laut einer Schätzung der gesetzlichen Unfallversicherung sind in Deutschland jährlich rund 140 Todesopfer aufgrund rechts abbiegender Lastwagen zu beklagen.

Um das zu vermeiden, fand Anfang Oktober, dieses Mal in Kooperation mit der Julius-von-Soden Schule in Sassanfahrt (Förderlehrer und VE Herr Herbst), der diesjährige Verkehrserziehungstag für unsere neuen Fünftklässler statt.

Aus organistorischen Gründen war der Termin jeweils zweigeteilt. Auf dem Programm standen zuerst die Demonstration des Toten Winkels am LKW durch die Fahrschule Wenninger (Fahrlehrer Herr Wenninger und sein Assistent Herr Kübrich), und als nächstes die Unterrichtung der Schüler über das Verhalten auf Bahnhöfen verbunden mit den Gefahren des Bahnbetriebs durch Herrn PHM Doktorowski von der Bundespolizei Nürnberg.

Auf den Toten Winkel achten
Zur Verdeutlichung des Toten Winkels durfte jeder Schüler auch einmal am Steuer des LKW Platz nehmen, während die übrigen Schüler im Toten Winkel Aufstellung bezogen, somit „von oben“ nicht gesehen werden konnten und aus dem Blickfeld „verschwanden“.
Dass man keine Chance mehr hat mit dem Leben davonzukommen, wenn man unter die Räder kommt, zeigte Herr Wenninger anschließend beim Überfahren eines Wasserkanisters, der unter dem immensen Druck des LKW zerplatzte, und beim Überfahren eines Fahrrads mit den Hinterrädern des LKW, das zerquetscht wurde.

Unfälle bei der Bahn vermeiden
Immer noch ereignen sich zu viele Unfälle von jungen Leuten im Eisenbahnverkehr.
Als häufigste Unfallursache stellt sich hierbei die Unachtsamkeit und Unerfahrenheit der Jugendlichen im Umgang mit dem Verkehrsträger Bahn heraus, wie Herr Doktorowski im Informationsteil anschaulich verdeutlichte.
Von den Schülern besonders angenommen wurde am Ende des Vortrags die Computeranimation „Olis Chance“.

Erste Hilfe leisten können
Der dritte große Themenbereich, und zwar die Unterweisung in „erster Hilfe“, wurde von unseren Lehrkräften Frau Gunzenheimer (Leiterin des Schulsanitätsdienstes) und Frau Röder durchgeführt. Hierbei stand die Erstversorgung eines Verletzten im Vordergrund.

Ein Problem war in diesem Jahr die Einteilung der fünf fünften Klassen (in den Vorjahren vier!), was allerdings auch organisatorisch gelöst werden konnte.
Leider konnte aufgrund des dichten Hochnebels in Schwandorf der angeforderte und „zugesagte“ Hubschrauber der Bundespolizei als Demonstrationsobjekt nicht starten. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

Rektor Karlheinz Lamprecht war zufrieden, dass trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen (derzeitige Bausituation, Verlagerung von drei fünften Klassen nach Sassanfahrt, Wetterkapriolen) den Schülerinnen und Schülern die Schulwegsicherheit anhand der Praxisorientierung „wieder ein Stück näher gebracht werden konnte“ und er ist zuversichtlich, dass sie weiterhin einen sicheren Weg in die Schule zurücklegen werden.

V. Reißig, VE
M. Gunzenheimer, SSDs

Bilder zum Artikel erscheinen demnächst in der Mediathek

Besuch bei der FFW Hirschaid
 
Was tun, wenn es brennt?

Initiiert von RSKRin Frau Gruber fand, in Absprache mit Kreisbrandmeister KBM Herrn Schmaus von der Feuerwehr Hirschaid und in Verbindung mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern, am letzten Dienstag, 07.10.2008, für drei 8. und drei 9. Klassen unserer Schule eine Feuerlöschübung zur Brandbekämpfung auf dem Gelände des Dienstleistungszentrums der FFW Hirschaid statt.

U.a. demonstrierte Herr T. Walther vom Verband, unterstützt von den Kameraden Herrn S. Hahn und dem 2. Kommandanten Herrn M. Amtmann der FFW Hirschaid, den Schülern auf eindrucksvolle Weise, wie gefährlich Feuer sein kann, wie es oftmals in seiner Entstehung unterschätzt wird und wie ein richtiger Umgang damit auszusehen hat.

Folgende Schwerpunkte umfasste die Unterrichtung der Schüler:

- richtige Verhaltensweisen im Notfall/Brandfall (W-Fragen)
- Erklärung der einzelnen Löschertypen
- typische Löschmittel mit den dazugehörigen Brandklassen
- richtiger Umgang mit dem Feuerlöscher (Arten der Handhabung)

Demonstriert wurde:

- das Löschen eines brennenden Monitors mit Kohlenstoffdioxid
- ein Papierkorbbrand
- das Erhitzen einer Spraydose mit anschließender Explosion
- eine Fett (Öl-)brandexplosion (Demonstration des Einsatzes einer Löschdecke);
hier ist besonders zu beachten: Nicht mit Wasser löschen!

Die Aktion „Richtig Feuer löschen“ ist ein Engagement der Versicherungskammer Bayern und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V., die nur alle zwei Jahre stattfindet und viel Zuspruch erfährt.

Die Demonstration der einzelnen Löschmöglichkeiten, und zwar der richtigen, war sehr interessant, im Detail aufschlussreich und stieß bei unseren Schülerinnen und Schülern auf ein breites Echo.
Vor allem aber dürfte die Detonation der Spraydose noch lange in Erinnerung bleiben.

V. Reißig, SB

Bilder zum Artikel erscheinen demnächst in der Mediathek

 
Die Sieger kommen aus Hirschaid
 
  Hirschaid Große Freude herrschte in der Klasse 9d der Staatlichen Realschule Hirschaid, als sie Post vom Bertelsmann Lexikon Institut und dem Cornelsen Verlag für Bildungsmedien erhielten und so erfuhren, dass gleich zwei Schüler aus der Klasse als Sieger aus dem bundesweit angelegten Video-Wettbewerb „Der Wahrig, die deutsche Rechtschreibung und ich“ hervor gegangen waren.
Svenja Weiser belegte dabei den ersten Platz in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ und ihr Klassenkamerad Marco Dillig wurde in derselben Kategorie dritter Sieger.

Das Thema in einem Exposé, einem Storyboard (was eine Art bebildertes Drehbuch ist), und einem Videofilm aufzuarbeiten, erschien anfänglich eine ziemlich harte Nuss zu sein. Doch als die Anfangsbedenken überwunden waren, machten sich alle im Deutschunterricht und zu Hause motiviert an die Arbeit. Sie beschäftigten sich mit den Ausdrucksmitteln des Films wie den Kameraeinstellungen, den Perspektiven und Schnittmöglichkeiten und lernten mit einem Videoschnittprogramm umzugehen.
Der Filmpädagoge und Lehrer Manfred Rüsel, Mitglied der Jury, war ganz begeistert von Svenja Weisers Werk. Ihr Wettbewerbsbeitrag die einzige orthographisch fehlerfreie Arbeit.
Stolz nahmen die Schüler der Hirschaider Realschule ihre Urkunden und die Siegerprämien in Empfang. Es handelte sich um ein Apple MacBook mit professioneller Schnittsoftware und einen DVD-Camcorder, die nun eine tolle Ausstattung für zukünftige Medienarbeiten in der Schule bilden. Die Preisträger Sonja und Marco freuten sich besonders, dass sie mit einer vierköpfigen Delegation aus ihrer Klasse und ihrer Lehrerin, Elke Schugk, mit dem Fluzeug nach Berlin reisen durften, um an der Siegerehrung teilzunehmen.

Fränkischer Tag Bamberg vom 05.07.2008, S. 10
817867, FRT, 05.07.08, Words: 263

 
Schüler blicken hinter Kulissen
 
Projekt: Die Realschule Hirschaid ist erste Partnerschule des neuen Schulbotschafter-Programms der Brose Baskets. Eine Klasse beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Aspekten eines Profi-Vereins.
 
 
Hirschaid
An was denken Fans, wenn sie den Namen „Brose Baskets“ hören? Wahrscheinlich zuerst an Basketball und den gerade erst von Alba Berlin abgelösten deutschen Meister aus Bamberg, seine Spieler, seine Trainer und seine Erfolge. Doch die Brose Baskets sind als Basketball-Bundesligist auch ein Wirtschaftsunternehmen, das professionell geführt und organisiert sein muss. Dieser Frage ging die Klasse 9a der Staatlichen Realschule Hirschaid nach und bewarb sich deshalb als Partnerschule des neuen Programms der Brose Baskets.
Den teilnehmenden Schülern wurde nun ein Einblick mit dem derzeitigen Projekt „Brose Baskets Schulbotschafter“ gewährt, wobei ein intensiver Blick hinter die Kulissen eines Basketball-Bundesligisten erfolgte und die wirtschaftlichen Aspekte der Führung eines Bundesligisten ins Blickfeld gerückt wurde.
Björn Albrecht, Marketingleiter der Brose Baskets und der Jako-Arena, referierte über die wirtschaftlichen Rahmendaten der Brose Baskets sowie den Themenkomplex Profisport und Fernsehen.
Im Vorfeld hatten sich Schüler und Lehrer im Unterricht unter anderem mit den Grundzüge des Wirtschaftens und der Berufsfindung und -ausbildung im jeweiligen Unterricht beschäftigt. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass die Unterrichtsinhalte aller Teilbereiche den Prozess der Berufswahl unterstützen. Zudem gibt der Lehrplan in Deutsch vor, die Rolle der Medien als Informationsquelle zu untersuchen und zu hinterfragen.
Das Hauptinteresse der Schüler bei der anschließenden Diskussionsrunde galt der Budgetentwicklung und -zusammensetzung des Vereins ebenso wie der zukünftigen Entwicklung des Basketball-Standorts Bamberg.
Damit auch der sportliche Aspekt nicht zur kurz kam, fand in der Schulturnhalle ein einstündiges Sondertraining für die Basketball-Schulmannschaft statt, das von Blanchard Obiango, dem Center des Breitengüßbacher ProB Teams – unterstützt von Nachwuchstrainer Philipp Merklein und Sportlehrer Jürgen Dobrzanski – geleitet wurde.
Mit großem Engagement und Elan waren die 15 Schüler, vornehmlich Vereins- und Auswahlspieler (zwei davon sind sogar auf dem Sprung ins Nationalteam), beim Training dabei und versuchten die verschiedenen Stationen und Aufgaben, die ihnen von Blanchard Obiango gestellt wurden, basketballtechnisch auszuführen.
Die teilnehmende Klasse wurde von der Vereinsspitze der Brose Baskets eingeladen, sich beim Vier-Nationen-Cup, der in der Jako-Arena stattfindet, zwei Spiele anzusehen.
Rektor Karlheinz Lamprecht zeigte sich stolz und erfreut, dass die Realschule Hirschaid als erste Partnerschule des neuen Programms von dem Bamberger Spitzenclub ausgewählt wurde. Er ist überzeugt, dass der Vortrag und das Training in den kommenden Unterrichtseinheiten wirkungsvoll umgesetzt werden können.

Fränkischer Tag Bamberg vom 30.06.2008, S. 15
813022, FRT, 30.06.08, Words: 404